„Was hinter dir liegt und was vor dir liegt sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem was in dir liegt“

(Ralph Emerson)

Ein besonderer Schwerpunkt der energetischen Behandlung bildet die Unterstützung bei der Überwindung traumatischer Erfahrungen. Die moderne Traumaforschung richtet ihren Blick vermehrt auf das physiologische Geschehen einer traumatischen Erfahrung. Bei einem überwältigenden Ereignis werden sofort und automatisch riesige Mengen an Energie aktiviert, um auf die Gefahr zu reagieren - zu fliehen, anzugreifen, uns oder andere zu schützen. Ein starker  Adrenalinausstoß findet statt,  Blutströme verlagern sich in die Fluchtmuskulatur und werden dem Verdauungssystem entzogen, die Atmung wird schneller usw.

Das biologische System sieht aber auch vor dass wir erstarren, wenn Flucht oder Kampf unmöglich sind, oder als unmöglich wahrgenommen werden. Der Körper ist von riesigen Energien aufgeladen, auf die Flucht vorbereitet, aber erstarrt. Energie, die aufgebaut und nicht entladen wurde durch Aktivität  verschwindet nicht einfach. Die Energiepsychologie beschreibt das Trauma als eine Explosion im Energiesystem, was die Energieflüsse auch auf Meridianebene verändert. Bestimmte Energieflüsse sind wie eingefroren – es entstehen energetische Narben.
In der energetischen Psychotherapie werden die Energieflüsse der Meridianbahnen  genau diagnostiziert und in anschließenden Behandlungssequenzen balanciert.